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Ich habe im Januar meine letzte Prüfung für den Beruf des Fachangestellten für Bäderbetriebe abgelegt. Bei dem
Vorbereitungscrashkurs habe ich im Internet Informationen zum Seminar oder zur Prüfung gesucht. Leider vergeblich. Es scheint so, als wenn alle, die die Prüfung hinter sich haben, alles schnell vergessen wollen. Ich
bin der Meinung, das die Prüfung schon schwer genug ist und man die Kollegen etwas mehr unterstützen sollte. Ich werde versuchen auf dieser Seite alle mir zur Verfügung stehenden Informationen zu veröffentlichen.
Wenn ihr Anregungen oder Infomaterial habt, schickt mir einfach eine Mail.
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Meine Lehrproben und andere Hilfen sind hier im PDF-Format zu erhalten. Zum Anzeigen braucht ihr den Acrobat Reader.
Falls ihr den noch nicht installiert habt, gibt es den hier zum Download.
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Ich möchte nicht strunzen, aber ich habe für die Lehrproben 100 Punkte bekommen und somit können sie wohl als
“ANLEITUNG” dienen.
Zum Download
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Also wie schon oben erwähnt, bin ich 6 Wochen in Gütersloh, mit den oben abgebildeten Kollegen, einkaserniert worden. Die
Jugendherberge ist eigentlich recht modern, aber der Unterricht nicht umwerfend interessant. Von Rechtskunde über Chemie zu Fachunterricht und Fachrechnen sind die Lehrer eher langweilig und so manche Situation
lässt vermuten, dass die Lehrer sich untereinander nicht abgesprochen haben und es kein Konzept gibt. Es wurde z.B. am ersten Tag mit der tieferen Chemie begonnen, obwohl einige Lehrgangsteilnehmer noch nicht einmal
einen Filter gesehen hatten. Ein Lehrer hat sich auf den anderen verlassen, dass der den Schülern das schon beigebracht hat. Dies war aber nicht der Fall. Alles also sehr konfus. Man ist also gut beraten, abends
nicht an der Bar zu sitzen sondern auch selber zu lernen. Wir, das waren drei Zimmerkollegen, haben uns im Unterricht kleine Zettel gemacht und alle Fragen die aufkamen darauf geschrieben. Abends haben wir dann
daraus ein Spiel gemacht. Wer die Antwort wusste hat den Zettel bekommen. Die Lernzettel könnt ihr ebenfalls als PDF Datei bekommen.
Wenn euch auch manche Fragen schwer oder unverständlich erscheinen mögen. Ihr könnt sie nach ein paar Wochen, wenn ihr beim
Lehrgang gewesen seit, wie im Schlaf.
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Damit man etwas Abwechslung hat, kann man abends auch zur “Welle” fahren. Das ist ein tolles Bad mit sehr schöner
Außensauna. Da wir den Ausweis vom BDS hatten, haben uns die Frauen an der Kasse umsonst reingelassen. Man muss halt nur etwas nett sein.
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Die schriftliche Prüfung war bei uns erst ca. 2 Monate nach dem Lehrgang und fand in Düsseldorf statt. Manche mögen
glauben, dass das doch eine gute Möglichkeit ist, noch einiges Nachzuholen. Dies muss aber dann auch durchgezogen werden. Es hat sich bei der Prüfung gezeigt, dass die meisten Teilnehmer zu hause kaum noch etwas
gemacht haben und somit wäre eine Prüfung direkt nach dem Lehrgang sinnvoller gewesen, da man noch voll im Stoff war.
Die Prüfung selber lief dann wie jede andere Prüfung ab. Man wurde auf das Handyverbot aufmerksam gemacht. Dies hat
ein Schüler wohl nicht mitbekommen und so klingelte das Ding mitten in der Prüfung. Eigentlich hätte er seine Zettel abgeben können, doch die Prüfer waren gnädig und haben alle noch einmal ermahnt. Der Tag war in 4
Teile aufgeteilt, die jeweils ca. 1,5 bis 2 Stunden gedauert haben. In diesen 1,5 bis 2 Stunden durfte man den Raum nicht verlassen, auch nicht wenn man fertig geschrieben hatte.
Die Prüfungsergebnisse bekommt man dann bei der praktischen Prüfung mitgeteilt.
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Die praktische Prüfung:
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Die praktische Prüfung fand im Stadtbad Essen statt. Dort sind zwei Mehrzweckbecken mit jeweils einer 25 Meterbahn.
Ein Becken ist als Sprungbecken mit einem Turm bis 5 m zu nutzten und dem entsprechend tief. Das andere ist ein Becken mit einem flachen Teil (90 cm) und einem tieferen Teil (135 cm). Zusätzlich gibt es ein
Nichtschwimmerbecken, welches aber nicht die klassische, rechteckige Form hat sondern etwas Trapezförmig gebaut ist.
Die Halle ist recht kalt und somit sollte man warme Sachen mitnehmen.
Bei der Prüfung waren die Auszubildenden der Stadt Essen die Personen, die bei den Lehrproben die Gruppe darstellen
sollten. Es hat sich gezeigt, das die Erwartungen nicht zu hoch angesetzt werden sollten. Z.B hat bei unserer Prüfung ein Kollege vorausgesetzt, dass die Gruppe mit Tauchbrille und Schnorchel umgehen kann. Dies war
aber nicht der Fall, somit konnte er seine Stunde nicht richtig vorführen und hat dann eine schlechte Punktezahl erhalten. Am besten man setzt voraus, das man es mit absoluten Anfängern zu tun hat. Ein
Spielnachmittag bringt z.B. auch den Prüfern Spaß und somit bekommt man auch mehr Punkte.
Der Prüfungsablauf war folgendermaßen aufgebaut:
Man sollte vor allem die Herz Lungen Wiederbelebung nicht unterschätzen. Es ist ein Sperrfach und bei uns ist dort
noch einer durchgefallen.
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