Impressum

Aida Reise

Urlaub auf der Aida Cara in der Karibik

Meine Reise fing eigentlich an Weihnachten 2001 an. Wir saßen am Weihnachtsbaum und ich träumte von unserem Urlaub, der eigentlich schon lange hätte stattfinden sollen, aber den wir aus verschiedenen Gründen immer wieder verschieben mussten. Die Kinder hatten ihre Geschenke schon alle ausgepackt, als mein Mann mir einen Gutschein, für eine einwöchige Kreuzfahrt auf der Aida überreichte, da er der Meinung war, dass ich mir einen Urlaub redlich verdient hatte und wir zusammen erst mal nicht weg kommen würden.

Er bot sich an, auf die Kinder aufzupassen und ich flog am
15.02.2002 von Düsseldorf in die Dominikanische Republik, von wo aus die Aida zur Kreuzfahrt startete.

Es war einfach herrlich, vor dem riesigen Schiff zu stehen, von dem man schon so viel in der Fernsehwerbung gesehen hatte. Auch mit der Kabinenwahl hatte mein Mann keine Unkosten gescheut, um es mir so angenehm wie möglich zu machen. Die Unterkunft war gemütlich eingerichtet und ich konnte durch das Fenster den Hafen sehen.

Der erste Tag auf dem Schiff war dann auch sofort ein sogenannter “Seetag”, da wir bei Tageslicht zur ersten Insel auf unserer Tour fuhren. Ich hatte also Zeit die Aida unter die Lupe zu nehmen und mich über die Sportangebote an Bord zu informieren.

Ein ganzes Deck der Aida dreht sich um Sport und Wellness. Aerobic, Krafttraining, Massage, Whirlpools und Sauna sind nur einige Beispiele der sportlichen Seite des Schiffes und meines Urlaubs.

Diese Sportangebote kann man auch dringend gebrauchen, da es auf der Aida 3 Restaurants gibt, die mit einer hervorragenden Küche ausgestattet sind.

Man sollte hier nicht unerwähnt lassen, dass man auch auf so einem großen Schiff wie der Aida seekrank werden kann. Mich hat es jedenfalls erwischt und so war ein Gang zum Schiffsarzt, der mir den Magen mittels Medikamente wieder auf die richtige Stelle brachte unerlässlich. Er machte mir noch Mut, in dem er mir sagte, dass man nur einmal im Leben seekrank werden könne. Ich muss da wohl eine Ausnahme gewesen sein, denn ich musste auch am letzten Seetag, der sehr windig war und mit dem auch noch viele andere Passagiere Probleme hatten, wieder den Arzt aufsuchen.

Im Morgengrauen des zweiten Tages legten wir im Hafen von St. Vincent an.

Am Strand hatte ich Gelegenheit mich etwas zu entspannen, bevor es zu den Wasserfällen auf St.Vincent ging.

Die drei Wasserfälle “Trinity, Baleine und Chambers” laden einfach zum entspannen und baden ein.

Der Wasserfall “Chambers” wird auch das Badezimmer von St.Vincent genannt..

Nach dem ich und die Reisegruppe die Wasserfälle und die Insel gesehen hatten wurde es Zeit, sich wieder an Bord einzufinden, weil wir nun zu der Insel Barbados aufbrachen. Wir wahren die ganze Nacht auf See und konnten uns im Theater mit einer 70iger Jahre Show den Abend verkürzen.

Von allen Inseln, die wir angelaufen sind, hat mir die Insel Barbados am besten gefallen. Man kann hier noch schöne Strände und einsame Buchten finden.

Will man die kleinen Buchten erkunden, fährt man mit dem Ausflugsschiff an der Küste entlang.

Oder man nimmt sich ein Taxi und fährt zu den schönen Stränden, die sich wie eine Perlenschnur an der Küste aufreihen.

Aber auch von dieser schönen Insel musste ich mich am Abend verabschieden.

Pünktlich nach dem Frühstück an Bord konnte ich mir einen Überblick über die Stadt verschaffen und anschließend zu meiner ersten Bikingtour auf  Trinidat aufbrechen.

Wir fuhren durch Bambuswälder, an schönen Stränden vorbei und machten Rast in einer einsamen Bucht, bevor es wieder zum Hafen ging.

Abends hatte ich dann noch Zeit mich in Trinidat Stadt umzusehen und diesen alten Herrn zu treffen, der unbedingt fotografiert werden wollte. Den Gefallen hab ich ihm gerne gemacht.

Ob er wohl die Möglichkeit hat, sich im Internet zu sehen?

Weiter ging es auf der Kreuzfahrt mit der Insel Grenada, die noch einen idyllischen Hafen hat.

Hier startete ich auch meine zweite Bikingtour, die ca. 50 km über die Insel ging.

Leider war auch dieser Tag wieder viel zu schnell vorbei und dieses mal fuhren wir nicht nur die ganze Nacht zu unserem nächsten Inseltrip, sondern wahren auch am folgenden Tag noch auf See, um zu unserem Ausgangspunkt, der Dominikanischen Republik mit der Stadt Santa Domingo, zurück zu kommen.

Nach dem Ausschiffen und dem direkten Einchecken für den Flieger am Hafen, konnten wir die Zeit bis zum Abflug noch in einem Hotel verbringen, bevor es dann Richtung Heimat ging und ich meine Lieben zu Hause wieder in die Arme schließen konnte.