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Fit in den Urlaub

Jogging für Kopf und Körper

Gesundheit und Glück, Erfolg und Entspannung - wer läuft, hat mehr vom Leben. Vorausgesetzt man läuft richtig: locker, leicht und lächelnd.  Das beweist Fitneß-Papst Ulrich Strunz mit seinem neuen pulsorientierten Jogging.

Ich habe es selber ausprobiert. Im August bin ich angefangen zu joggen und nach 3 Monaten konnte man schon Ergebnisse sehen.

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Joggen macht Spaß, wenn man es richtig und regelmäßig macht und den Körper nicht noch zusätzlich, zu unserm sowieso schon anstrengenden Leben, belastet. Ich habe die Trainingsmethode von Dr. Ulrich Strunz ausprobiert und muss sagen, dass ich begeistert bin. Ich hatte seit ein paar Jahren Probleme mit den Kniegelenken, wenn ich gejoggt bin. Durch die Umstellung auf einen anderen Laufstiel kann ich wieder uneingeschränkt einem meiner Hobbys nachgehen.

Dabei kommt es darauf an, dass man beim Laufen so tut, als ob man ohne Schuhe joggen würde. Was bedeutet, dass man zuerst den Fußballen aufsetzt und dann die Ferse. Dadurch wird der gesamte Körper besser abgefedert und somit die Belastung der Gelenke reduziert. Dieser Laufstiel ist etwas gewöhnungsbedürftig und sieht auch nicht so elegant aus wie das „normale“, aber FALSCHE joggen. Außerdem bekommt man Muskelkater in den Waden, was aber nur die Richtigkeit des Laufens bestätigt.

Dies ist aber nur ein Aspekt des richtigen Laufens. Die Atmung spielt für das Wohlbefinden nach dem Joggen auch eine wichtige Rolle. Man sollte im Sauerstoffüberschussbereich bleiben, was bedeutet, das man nach dem Laufen nicht aus der „Puste“ sein sollte. Der Puls darf bei untrainierten nicht über 60% des Maximalpulses liegen und bei Sportlern nicht über 80%. Nur so bilden sich im Körper Enzyme, die das Fett abbauen. Außerdem werden im Gehirn Glückshormone freigesetzt. Joggt man aber so, wie es fast alle machen, immer an der Schmerzgrenze, verbrennt der Körper nachweislich nur Zucker und das Fett bleibt dort wo es ist.

Viele glauben, dass sich Fett nur an den Stellen absetzt, wo man es sieht. Aber auch im Gehirn bildet es sich. Wird dieses Fett abgebaut fällt auch das Denken wieder leichter und man fühlt sich einfach wohl.

Um ein Ergebnis zu sehen muss man allerdings zuerst seinen inneren „Schweinehund“ überwinden und jeden Tag eine halbe Stunde laufen. Dies fällt am Anfang sicherlich nicht jedem leicht. Aber es lohnt sich. Und nach ca. 3 Wochen ist es zur Gewohnheit geworden, auf die man nicht mehr verzichten möchte, weil der Körper nach Bewegung verlangt.